Verordnung (EWG) Nr. 646/89 der Kommission vom 14. März 1989 mit der die in bestimmten Verordnungen zur Einreihung der Waren auf der Basis des am 31. Dezember 1987 geltenden Code durch die Code der Kombinierten Nomenklatur ersetzt werden Amtsblatt Nr. L 071 vom 15/03/1989 S. 0020 - 0023 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 2 Band 7 S. 0020 Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 2 Band 7 S. 0020 ***** VERORDNUNG (EWG) Nr. 646/89 DER KOMMISSION vom 14. März 1989 mit der die in bestimmten Verordnungen zur Einreihung der Waren auf der Basis des am 31. Dezember 1987 geltenden Code durch die Code der Kombinierten Nomenklatur ersetzt werden DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr.
2658/87 des Rates vom 23. Juli 1987 über die zolltarifliche und statistische Nomenklatur sowie den Gemeinsamen Zolltarif (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 20/89 (2), insbesondere auf Artikel 15, in Erwägung nachstehender Gründe: Mit der Verordnung (EWG) Nr. 950/68 des Rates vom 28. Juni 1968 über den Gemeinsamen Zolltarif (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3529/87 (4), wurde das Schema des Gemeinsamen Zolltarifs auf der Grundlage des Abkommens über das Zolltarifschema für die Einreihung der Waren in die Zolltarife vom 15. Dezember 1950 erstellt. Auf der Grundlage der Verordnung (EWG) Nr.
97/69 des Rates vom 16. Januar 1969 über die zur einheitlichen Anwendung des Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs erforderlichen Maßnahmen (5), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2055/84 (6), hat die Kommission mehrere Verordnungen zur Einreihung von Waren in das Schema des Gemeinsamen Zolltarifs erlassen. Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2658/87 wurde eine Warennomenklatur, die sogenannte »Kombinierte Nomenklatur" eingeführt, die gleichzeitig den Anforderungen des Gemeinsamen Zolltarifs und denen der Aussenhandelsstatistiken der Gemeinschaft gerecht wird. Diese Nomenklatur beruht auf dem Übereinkommen über das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung der Waren, das das Abkommen vom 15.
Dezember 1950 ersetzt. Gemäß Artikel 15 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2658/87 treten die Code und Warenbezeichnungen, die auf der Grundlage der »Kombinierten Nomenklatur" erstellt worden sind, an die Stelle derer, die auf der Grundlage des am 31. Dezember 1987 geltenden Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs erstellt worden sind. Aus Gründen der Klarheit und Vereinfachung ist daher eine entsprechende Änderung derjenigen Verordnungen angezeigt, die weiterhin konkret von Interesse sind und in denen die Umstellung keine wesentlichen Änderungen beinhaltet - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN: Artikel 1 In den in Spalte 1 des Anhangs aufgeführten Verordnungen wird für die in Spalte 2 bezeichneten Waren die Tarifstelle des Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs in Spalte 3 durch die Code der Kombinierten Nomenklatur in Spalte 4 ersetzt.
Artikel 2 Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Brüssel, den 14. März 1989 Für die Kommission Christiane SCRIVENER Mitglied der Kommission (1) ABl. Nr. L 256 vom 7. 9. 1987, S. 1. (2) ABl. Nr. L 4 vom 6. 1. 1989, S. 19. (3) ABl. Nr. L 172 vom 22. 7. 1968, S. 1. (4) ABl. Nr. L 336 vom 26. 11. 1987, S. 3. (5) ABl. Nr. L 14 vom 21. 1. 1969, S. 1. (6) ABl. Nr. L 191 vom 19. 7. 1984, S. 1. ANHANG 1.2.3.4 // // // // // Verordnungen (EWG) Nrn. // Warenbezeichnung // Tarifstelle des Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs // Code der Kombinierten Nomenklatur // // // // // (1) // (2) // (3) // (4) // // // // // // // // // 484/79 (1) // »Angelschnüre", die in bestimmter Länge auf Spulen aufgemacht sind und aus einem schlauchförmigen, an den Enden sich verjüngenden Geflecht aus Nylonfäden bestehen, das vollständig mit Polyvinylchlorid überzogen ist // 39.07 E IV // 3926 90 99 // 1218/84 (2) // Waschbecken, bestehend aus 30 Gewichtshundertteilen Kunststoff (mit Styrol modifiziertem Polyesterharz) und 70 Gewichtshundertteilen überwiegend Silikaten als Füllstoffe, die auf der Schauseite (Nutzseite) eine etwa 0,2 mm starke, glasklare Kunststoffbeschichtung (Polyester) aufweisen // 39.07 B V d) // 3922 10 00 // 2882/83 (3) // Elektronische Spiele (110 × 73,5 × 8mm), deren Gehäuse aus Kunststoff und Metall bestehen und die mit einer Flüssigkristallanzeige versehen sind, ausgestattet mit einer programmierten monolithischen integrierten Schaltung, die die Funktionen der Spiele (mit Punktzahlanzeige), der Uhr mit Weckvorrichtung und des Rechners ausübt // 97.04 C // 9504 90 90 // 211/85 (4) // Die Speicherbausteine, die als Bauelemente in automatischen Datenverarbeitungsmaschinen verwendet werden, bestehen aus // // // // a) einem statischen C-MOS RAM (Direktzugriffsspeicher) - eine rechteckige (17 × 39 mm), mehrschichtige, keramische, gedruckte Leiterplatte, in abnehmbarer Weise bestückt mit: // // // // - 4 statischen C-MOS-Lesespeichern (in C-MOS-Technik hergestellte SRAMS) in Form einer monolithischen integrierten Schaltung mit einer Speicherkapazität von jeweils 16 Kbit oder 64 Kbit, // // // // - 1 Dekodierer in Form einer monolithischen integrierten Schaltung, // // // // - 2 × 14 Anschlüsse, // // // // und // // // // b) einem programmierbaren elektronischen Festwertspeicher EPROM - eine rechteckige (17 × 39 mm), mehrschichtige, keramische, gedruckte Leiterplatte, in abnehmbarer Weise bestückt mit // // // // - 2 elektronischen, programmierbaren UV-löschbaren Festwertspeichern (EPROMS) in Form einer monolithischen integrierten Schaltung mit einer Speicherkapazität von jeweils 64 Kbit und einer Quarzplatte (Fenster) an der Oberseite, // // // // - 1 Dekodierer in Form einer monolithischen integrierten Schaltung, // // // // - 1 Entkopplungskondensator, // // // // - 2 × 14 Anschlüssen // 84.55 C // 8473 30 00 // 1936/84 (5) // Eine als Mikrocomputer bezeichnete Ware mit den Abmessungen 51 × 15 × 2 mm, mit 40 Anschlußstiften, die u.a. // // // // - einen programmierbaren, ultraviolett löschbaren Nur-Lesespeicher (EPROM) mit einer Speicherkapazität von 1 K × 8 bit, // // // // - einen Schreib-Lesespeicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) mit einer Speicherkapazität von 64 × 8 bit, // // // // // // // Verordnungen (EWG) Nrn. // Warenbezeichnung // Tarifstelle des Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs // Code der Kombinierten Nomenklatur // // // // // (1) // (2) // (3) // (4) // // // // // // // - 27 Ein- und Ausgänge, // // // // - einen 8-bit-Zeitzähler, einen Oszillator und Taktschaltkreise // // // // enthält // 85.21 D II // 8542 11 75 // 1620/81 (6) // Selbstfahrende Maschinen für die Forstwirtschaft, die mit verschiedenartigen Arbeitsgeräten ausgerüstet werden, um Arbeiten wie Heben, Fördern, Ziehen, Schieben, Aufladen, Abladen, Entrinden und Ablängen von Stammholz durchzuführen // 87.01 B // 8701 90 // 551/81 (7) // Gerät zum Übertragen von auf Magnetband aufgezeichneten Informationen auf Mikrofilm, das besteht aus: // // // // - einem Bandgerät zum Abspielen des Magnetbandes; // // // // - einer Datenverarbeitungseinheit (Prozessor) zum Niederschreiben der auf Band aufgezeichneten Daten in auf einer Kathodenstrahlröhre ablesbare Zeichen und zum Steuern eines Fotoapparates und eines Blitzlichtgeräts, die zum Abfotografieren dieser Zeichen verwendet werden.
Anstelle der zum Gerät gehörenden Datenverarbeitungseinheit (Prozessor) kann dieser Arbeitsgang gegebenenfalls von der Zentraleinheit einer automatischen Datenverarbeitungsmaschine durchgeführt werden; // // // // - einer Kathodenstrahlröhre zum Anzeigen der Zeichen; // // // // - einem Blitzlichtgerät; // // // // - einem Fotoapparat zum Abfotografieren der Zeichen auf Mikrofilm; // // // // - einer Einheit zum Entwickeln des Films und zum Herstellen von Abzuegen in Form von Mikrofiches // 90.07 A // 9006 20 00 // 2054/83 (8) // Die als Vielkanal-Analysatoren bezeichneten elektronischen Geräte, die mittels eingebauter Mikroprozessoren die Messergebnisse externer Messinstrumente, wie Voltmeter, Detektoren oder Winkeldecoder, die ihnen in Form von elektrischen Signalen zugeleitet werden, klassifizieren und dabei Istwert-Sollwert-Vergleiche durchführen, und die im wesentlichen bestehen aus: // // // // 1. einem Bedienungsfeld mit Tasten und Einstellknöpfen; // // // // 2. einem Datensichtgerät mit Kathodenstrahlröhre und Einstellknöpfen, zur optischen Darstellung der Ergebnisse der Signalauswertung in Form von Spektrallinien und alphanumerischen Angaben; // // // // 3.
Analog-Digital-Umsetzern zum Umwandeln analoger Eingangssignale in digitale Signale; // // // // 4. elektronischen Verstärkern zur Signalverstärkung; // // // // 5. einem Datenspeicher zum Speichern der Daten und Programme; // // // // 6. drei Mikroprozessoren zum Verarbeiten der Daten (einer der Mikroprozessoren arbeitet mit vorprogrammierten Kalibrationsdaten; ein anderer Mikroprozessor ist in der Lage, Istwert-Sollwert-Vergleiche durchzuführen und zur Rücksteuerung des Forschungsexperiments zu dienen); // // // // 7. einem Stromversorgungsteil; // // // // 8. einem Zeilendrucker zur Datenausgabe; // // // // 9. einer Floppy disk-Einheit als zusätzlichem Speicher für Daten und Programme // 90.28 A II a) // 9030 39 30 // // // // // Verordnungen (EWG) Nrn. // Warenbezeichnung // Tarifstelle des Schemas des Gemeinsamen Zolltarifs // Code der Kombinierten Nomenklatur // // // // // (1) // (2) // (3) // (4) // // // // // // 2334/83 (9) // Die als Integratoren bezeichneten elektronischen Geräte, die // // // // - mittels eingebauter elektronischer Detektoren und Zähler die Ergebnisse von Analysen, die sie in Form von elektrischen analogen Signalen von externen Analysegeräten (wie Chromatographen oder Spektrometern) erhalten, mit vorprogrammierten Kenndaten vergleichen (durch Erkennen und Bewerten der Peakhöhen und Peakflächen, Ermitteln der Anzahl der Peakhöhen und der Ausdehnung der Peakfläche); // // // // - die Ergebnisse dieser Prüfung in Form von elektrischen digitalen Signalen in den eingebauten Mikroprozessoren verarbeiten; // // // // - die Ergebnisse der Analysen in Form eines Analysenberichts ausdrucken oder graphisch darstellen; // // // // - im wesentlichen bestehen aus: // // // // 1. einer alphanumerischen Tastatur zur Programm- und Dateneingabe und zum Abfragen von Zwischenergebnissen; // // // // 2. einem Tastenfeld zur Programmeingabe und zum Bedienen des Geräts; // // // // 3. einem Analog-Digital-Umsetzer zum Umwandeln der analogen Eingangssignale in digitale Signale; // // // // 4. elektronischen Verstärkern (Eingangsverstärker, logarithmische Verstärker, integrierte Verstärker) zur Signalverstärkung; // // // // 5. einem Datenspeicher zum Abspeichern der Daten und Programme; // // // // 6. elektronischen Detektoren zum Erkennen und Bewerten der Peakhöhen und Peakflächen; // // // // 7. elektronischen Zählern zum Ermitteln der Anzahl der Peakhöhen und der Ausdehnung der Peakflächen: // // // // 8.
Mikroprozessoren zum Errechnen der Kardinalpunkte (Peakanfang, Peakende und Peakspitze); // // // // 9. einem Stromversorgungsteil; // // // // 10. einem Thermodrucker und Kurvenschreiber zur Datenausgabe // 90.28 A II a) // 9030 39 30 // // // // (1) ABl. Nr. L 64 vom 14. 3. 1979, S. 47. (2) ABl. Nr. L 117 vom 3. 5. 1984, S. 16. (3) ABl. Nr. L 283 vom 15. 10. 1983, S. 13. (4) ABl. Nr. L 24 vom 29. 1. 1985, S. 13. (5) ABl. Nr. L 180 vom 7. 7. 1984, S. 12. (6) ABl. Nr. L 160 vom 18. 6. 1981, S. 21. (7) ABl. Nr. L 56 vom 3. 3. 1981, S. 20. (8) ABl. Nr. L 202 vom 26. 7. 1983, S. 7. (9) ABl. Nr. L 224 vom 17.
8. 1983, S. 14.