Skip to content
Seqlense EUR-Lex

Verordnung (EU) 2019/1089 des Rates vom 6. Juni 2019 über die Aufteilung der Fangmöglichkeiten im Rahmen des Protokolls zur Umsetzung des partnerschaftlichen Fischereiabkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Republik Guinea-Bissau (2019-2024)

CELEX
32019R1089
Document type
REG
Sector
Legislation
Date of document
2019-06-06
In force since
2019-06-15
Status
In force

Text

Article-level text, parsed from the formex manifestation.

Article 1 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck „weit wandernde Arten“ die in Anhang I des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen von 1982 aufgeführten Arten, mit Ausnahme der Familie der Alopiidae und der Familie der Sphyrnidae sowie der folgenden Arten: Cetorhinus maximus, Rhincodon typus, Carcharodon carcharias, Carcharinus falciformis, Carcharinus longimanus.

Article 2 Fangmöglichkeiten

Die Fangmöglichkeiten gemäß dem Protokoll zur Umsetzung des partnerschaftlichen Fischereiabkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Republik Guinea-Bissau (2019-2024) werden gemäß den Artikeln 3 und 4 der vorliegenden Verordnung auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt.

Article 3 Grundfischarten und kleine pelagische Arten

Die Fangmöglichkeiten für Grundfischarten und kleine pelagische Arten werden wie folgt auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt: 1. Im ersten und zweiten Jahr der Anwendung des Protokolls auf der Grundlage eines Aufwandssystems (Bruttoregistertonnen, BRT): a) Garnelenfänger/Froster: Spanien:2500 BRT;Griechenland:140 BRT;Portugal:1060 BRT; b) Frostertrawler, Fisch- und Tintenfischfänger: Spanien:2900 BRT;Griechenland:225 BRT;Italien:375 BRT; c) Trawler für kleine pelagische Arten: Spanien:3500 BRT;Portugal:500 BRT;Litauen:5000 BRT;Lettland:5000 BRT;Polen:1000 BRT; 2. ab dem dritten Jahr der Anwendung des Protokolls auf der Grundlage eines Systems zur Festsetzung der zulässigen Gesamtfangmengen (total allowable catch, TAC) je Art: a) Garnelenfänger/Froster: Spanien:1650 Tonnen;Griechenland:100 Tonnen;Portugal:750 Tonnen; b Frostertrawler, Fischfänger: Spanien:9500 Tonnen;Griechenland:500 Tonnen;Italien:1000 Tonnen; c) Frostertrawler, Tintenfischfänger: Spanien:1200 Tonnen;Griechenland:150 Tonnen;Italien:150 Tonnen; d) Trawler für kleine pelagische Arten: Spanien:3900 Tonnen;Portugal:700 Tonnen;Litauen:6000 Tonnen;Lettland:6000 Tonnen;Polen:1400 Tonnen.

Article 4 Weit wandernde Arten

Die Fangmöglichkeiten für weit wandernde Arten werden wie folgt auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt: a) Thunfisch-Wadenfänger/Froster und Oberflächen-Langleinenfischer: Spanien:14 Schiffe;Frankreich:12 Schiffe;Portugal:2 Schiffe; b) Angel-Thunfischfänger: Spanien:10 Schiffe;Frankreich:3 Schiffe.

Article 5

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt ab dem 15. Juni 2019.

Relations

What this act cites, and what cites it.

Show relations

Versions

Point-in-time consolidated versions of this act.

Show versions